Aufstellungsarbeit im therapeutischen Kontext

Aufstellungsarbeit ist Teil der systemischen Psychotherapie. Sie sieht das Handeln und Kommunizieren eines Menschen in Zusammenhang mit unbewusst übernommenen Erfahrungen und belastenden Ereignissen aus unserem Familiensystem.

Wir alle sind durch diese Erfahrungen, die wir in unserer Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter erlebt haben, geprägt. Diese Prägungen können von Generation zu Generation weitergegeben werden – ohne, dass darüber gesprochen werden muss. Bei der Entwicklung des Kindes werden besonders diese unbewussten Einstellungen der Eltern verinnerlicht. Sie beeinflussen unter anderem Zufriedenheit, Erfolg und Auftreten gesundheitlicher und anderer Störungen in unserem Leben. Erst im Erwachsenenleben – in Beziehungen, in der Arbeit oder in der eigenen Familie merken wir dann, dass es immer wieder um dieselben Probleme geht. Dass es Themen gibt, die offenbar viel mit uns selbst zu tun haben – aber was genau, das wissen wir nicht. Wir ahnen nur, dass es da etwas Belastendes und Hemmendes gibt, etwas Unausgesprochenes, das immer wieder eine Rolle spielt.

Die achtsame Auseinandersetzung mit dem, was sich in der Aufstellung zeigt, das Anerkennen und die Versöhnung mit dem, was ist, führen zu Veränderung und zeigen neue Wege auf.

Die therapeutische Aufstellungsarbeit bezieht sich deshalb auf die Dynamik hinter den Symptomen. Das Wahrnehmen und Annehmen dessen, was ist, ist eine entscheidende Voraussetzung für körperliche und seelische Gesundheit.

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