Katathym-imaginative Psychotherapie (KIP)

Die KIP wurde von HansCarl Leuner 1954 erstmals beschrieben. Es handelt sich um ein tiefenpsychologisch fundiertes Verfahren, in dem innere Bilder in Form von Imagination eine zentrale Rolle spielen.

Die Sprache unserer Seele sind Bilder.
Unsere Emotionen und Erinnerungen sind als verschiedenartige Bilder im Unbewussten gespeichert. Im geführten Entspannungszustand zeigen sich Landschaften der Seele, innere Bilder, mit denen therapeutisch gearbeitet werden kann. Diese Art der therapeutischen Arbeit ist gewährend, protektiv und nondirektiv, und wird durch unsere Intuition und unseren bildlichen Erlebnisreichtum bestimmt. In den aufsteigenden Szenen können wir so mit zurückhaltender therapeutischer Begleitung, eigene Konfliktthemen nochmals aufgreifen und zu einer reifen Ich-kompetenten Lösung finden. Neue Handlungskompetenzen und alternativen werden entwickelt. Die in Folge dieser Prozesse freigesetzte Lebensenergie ist als ein Mehr an Vitalität und Ressourcenreichtum deutlich wahrnehmbar.

In einer breiten, multizentrischen Studie 2003 hat die KIP erneut ihre Wirksamkeit in der Behandlung wichtiger psychischer und somatischer Störungen belegt. (Wietersheim 2003)

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